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Als erstes: Wenn Du den Kupplungsdeckel - den rechten Motorseitendeckel - demontiert hattest, bevor der Fehler auftrat, dann schau mal unter
"Der 180-Grad-Fehler"

Kein ZündfunkeBearbeiten

  • Zündkerze wechseln
  • Kerzenstecker ab, Zündkabel an Masse halten
  • Zündfunke da ==> neuer Kerzenstecker oder den alten richtig festschrauben.
  • Unterbrechergehäuse auf: Unterbrecher ist ...
    • nass ==>Trockenlegen
    • verölt (evtl. schwer zu sehen) ==> tauschen, nicht reinigen
    • verschlissen (Kontaktflächen verbrannt) ==> tauschen; wenn kein Ersatz
    • vorhanden ist, einen Streifen feines Schmirgelpapier mehrmals zwischen den Kontaktflächen durchziehen. Wenn der letzte Unterbrecherkontaktwechsel noch nicht lange her ist, Kondensator prüfen oder auf Verdacht wechseln.
    • verstellt ==> Funken sollte es trotzdem - aber einstellen schadet nicht
  • Kondensator abklemmen - falls ohne Kondensator Funke (schwach) vorhanden ist der Kondensator durchgeschlagen ==> auswechseln.
  • Sichtkontrolle aller Leitungen auf Scheuerstellen;
  • Leitung zum Zündschloss abhängen (schliesst die Zündanlage nur kurz)
  • Zündfunke vorhanden ==> Leitung zum Zündschloss hat Kurzschloss oder Zündschloss defekt
  • Zündspule durchmessen (Primarspule: 0.75 Ohm, Sekundärspule: 5.7 Ohm) oder andere Zündspule probieren (braucht Masseverbindung zum Rahmen!)
  • Zündanker in der Lichtmaschine durchmessen (siehe Technische Daten) oder tauschen. Die Lötstelle am Zündanker kann auch schon mal abvibrieren. Die Spule kann einen Lagenschluss haben, den man mit dem Multimeter nicht messen kann, der aber das Magnetfeld zusammenbrechen lässt.


Alles probiert und immer noch kein Zündfunke?
Jede Leitung, die etwas mit der Zündung zu tun hat, an beiden Enden abklemmen und mit Durchgangsprüfer auf Masseschluss (Leitung gegen Fahrzeugmasse: Darf keine Verbindung haben) und Durchgang testen.

Kein Erfolg?
Hier noch ein paar Möglichkeiten, eher selten, kommt aber vor:

Bei Einstellen hast du möglicherweise die Kontaktfeder unter das Pertinax-Plätchen geschraubt

  • oder sonstwie für einen Kurzschluss gesorgt (Beim Schraubenfestziehen dreht sich gelegentlich der kleine Kabelschuh mit),
  • einen neuen Kontakt verwendet, dessen Kontaktflächen werksseitig mit einem Korossionsschutzlack versehen waren (Lappen mit Verdünnung nehmen und durchziehen),
  • Den Führungsstift des Nockens nicht richtig in die Nut eingespurt (kann man nämlich dann ebenfalls festziehen),

die durch Alterung verhärtete Isolierung des Eingangskabels hat einen Riß bekommen und liegt nun passend am Motorblock an (selbst dann müßte es aber gelegentlich funktionieren, Trockenheit vorausgesetzt)

  • oder ein Stück Zigarettenpapier hat sich zwischen die Kontaktflächen geklemmt
  • Sehr unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich ist, dass auch das neue Bauteil (Kerze, Kerzenstecker, Kondensator) kaputt ist, mit dem du probiert hast.
  • Ein Magnet des Polrades hat den Geist aufgegeben. Im Fachbetrieb (für E-Motoren) testen lassen oder versuchsweise tauschen.

Geht immer noch nicht?Bearbeiten


Du hast irgend etwas vergessen oder falsch gemacht. Pause machen, Kaffee trinken, abregen - und dann nochmal von vorn...

Schwacher oder unregelmässiger ZündfunkeBearbeiten


(Aussetzer während der Fahrt oder (nicht unbedingt und) schlechtes Anspringen

  • Neue Zündkerze probieren
  • Unterbrecherkontakt verschlissen, verschmutzt oder verölt ==> wechseln
  • Kondensator kaputt; ist schwer zu prüfen. Auf Verdacht tauschen, er ist nicht sehr teuer. Am besten legt man sich einen auf Vorrat hin.
  • Zündanker in der Lichtmaschine durchmessen (siehe Technische Daten)
  • Zündspule durchmessen (Primarspule: 0.75 Ohm, Sekundärspule: 5.7 Ohm) oder andere Zündspule probieren (braucht Masseverbindung zum Rahmen!)

Zum DurchmessenBearbeiten

Beim Messen von so kleinen Widerständen kann man eine Menge falsch machen.
(Elektrikerweisheit: Wer misst, misst Mist)
Ein halbwegs genaues Messgerät ist schon erforderlich - hat bestimmt ein Kumpel von Dir. Wenn Du eins hast, brauchst Du das hier wahrscheinlich nicht zu lesen.
An sämtlichen Übergängen vom Messgegenstand zum Messgerät auf absolut saubere Verbindungen achten!
Ausserdem darf das Ding natürlich keinerlei Verbindung mehr zum Rest der Elektrik und zur Fahrzeugmasse haben.
Die Spannung macht sich das Messgerät für Widerstandsmessung selbst - also alle externen Spannungsquellen weg, sonst machst Du das Messgerät kaputt!

==
Exotisches==


Ich hatte mal einen besonders hübschen Fehler:
Der Kabelschuh an der Leitung zum Unterbrecherkontakt hat eine Plastikummantelung. Diese hatte auf der Rückseite einen Riss.
Bei kaltem Motor schwebte der Kabelschuh eine Winzigkeit über dem Motorgehäuse - Motor lief.
Sobald der Motor warm wurde, dehnte sich das Motorgehäuse aus - der Kabelschuh kam auf Metall - Motor aus.
Zehn Minuten am Straßenrand stehen und kicken - Motor läuft wieder - bis er wieder warm ist...
Bei der Fehlersuche in der Garage ist natürlich alles in bester Ordnung...

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