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Problem: Ich kann nicht mehr schalten - auch nicht in den Leerlauf. Schalthebel bewegt sich aber gefühlsmäßig um die gleichen Gradzahlen wie vorher.

Mögliche Ursache: Schaltwelle verschoben Hast du mal nachgesehen, ob der Seegering auf der Schaltwelle noch dran ist? Der soll die axiale Verschiebung verhindern. (Auf der Explosionszeichnung, die im Handbuch die Schaltwelle zeigt, ist es die Nummer 11). Wenn der weg ist, dann kann die Schaltwelle so weit nach rechts rutschen, daß sie nicht mehr in die Klauen auf der rechten Seite greift.

Oder sie verschiebt sich um einen Zahn und dann geht die Schalterei eben nur noch in eine Richtung....


Abhilfe Öl ablassen, Kupplungsdeckel aufmachen, nachgucken (im Prinzip kann das Öl auch drinbleiben, wenn du sie auf die linke Seite legst, aber es ist besser, wenn man von beiden Seiten heran kann).

Das Axialspiel der Schaltwelle ist nicht normal und wird normalerweise von einem Bz-Ring (üblicherweise als "Clip" bezeichnet) auf der linken Seite verhindert.

Am anderen Ende der Welle sitzt ein Zahnsegment das bloß 4mm oder so breit ist, das greift natürlich nicht mehr wenn du die Welle verschiebst, und wahrscheinlich ist genau das passiert. Du musst wahrscheinlich die Kupplung ausbauen um da anständig hinzukommen und auch was zu sehen (muß man jedenfalls um die Schaltwelle auszutauschen, richtig einfädeln geht vielleicht auch so), die Schaltwalze mußt du von Hand in den zweiten Gang stellen

Am von dieser Seite sichtbaren Ende der Schaltwalze befindet sich unten eine Markierung, genauso wie an der Schaltklinke die in dieses Ende bzw. in die dort angebrachten Stifte beim schalten eingreift.

Du mußt die Verzahnung von Schaltwelle und dem Schaltsegment das die Schaltklinke betätigt so zusammensetzen, dass die Markierungen deckungsgleich sind (einstellen wirst du dazu nichts müssen, schliesslich hats vorher ja funktioniert)

Wenn sich der Schalthebel in der Neutralstellung befindet den Clip am anderen Ende der Schaltwelle anbringen, damit das auch so bleibt.
2. Möglichkeit: Feder gebrochen
Die kleine Schenkelfeder, die die Schaltklinke (das Bauteil mit Gelenk, welches zwischen die Stifte der Schaltwalze eingreift und die Walze dann dreht), also diese Feder ist ab, und dann klappt das Teil am Gelenk nach unten und greift nicht mehr in die Stifte und dreht dann auch die Walze nicht mehr.
Kann man leicht "von außen" reparieren (Kupplungkorb muß runter).

3. Möglichkeit: Stift ab
Ein Stift aus der Schaltwalze ist rausgebrochen, d.h. dann natürlich komplettes Getriebe zerlegen!

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